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Durch unsere biologische Ausstattung entsteht Angst in unserem modernen Alltag oft unbegründet. Bestimmt hast auch Du dir im Nachhinein schon einmal gedacht, dass die anfängliche Sorge bezüglich einer Sache völlig unbegründet war. Wenn die Angst überhand nimmt, dann ist dein Wohlbefinden und gar deine Gesundheit gefährdet.

Angst vor Corona ist ein aktuelles Thema, das für viele ein Problem darstellt. Darum beleuchte ich hier Wege, wie du mit Hilfe von Mindset, Übungen und positivem Denken deine Coronavirus Angst zähmen kannst. Diese Werkzeuge sind so mächtig, dass ich behaupte, es kann mindestens so viel für dein Wohlbefinden und deine Gesundheit während und auch nach der Pandemie tun, wie Sport oder Ernährung.

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Mit Stress durch Angst vor Coronavirus
umgehen

Viele Menschen leiden unter Stress in dieser Zeit.

Extrem viele Ängste und Sorgen sind an Corona gebunden, wurden dadurch ausgelöst oder verstärkt.

Werde ich mich anstecken?

Wie wird die Welt in 6 Monaten aussehen?

Kann ich bald von A nach B reisen?

Wird die Welt untergehen?

Werden wir jemals wieder zur Normalität zurückkehren?

Werde ich meinen Job verlieren?

Viele dieser Gedanken führen in ein „Rabbit-Hole“.

Die Corona Angst nimmt dich mit und führt dich immer tiefer in abgelegene, unterirdische, weit verstreute Gänge. Du verläufst und verzettelst dich. Das hat einen selbstverstärkenden Effekt.

  • Ein negativer Gedanke (werde ich mich anstecken?);
  • Negative Gefühle und Angst;
  • Ein weiterer negativer Gedanke wird ausgemalt (dann geht es mit schlecht; wie ist es beatmet zu werden; was machen wir dann);
  • Weitere negative Gefühle und Verzweiflung;
  • Die wiederum zu mehr negativen Gedanken führen.
Coronavirus Angst

Jeder Mensch hat solch einen Zyklus schon hinter sich. Das ist nichts Außergewöhnliches. Und doch ist es oft ein Produkt unserer Zeit und unserer Konditionierung. Und keineswegs etwas, das du hinnehmen solltest. Denn die Folgen sind, wie du gleich noch sehen wirst, weitreichend für dein komplettes Mindset und Leben.

WHO Tipps im Zeichen der Zeit

Die WHO hat die Zeichen der Zeit erkannt und die Publikation „Stressbewältigung während des Ausbruchs von 2019-nCoV“ veröffentlicht. Hier sind die besten Tipps dieser Publikation mit eigenen Ergänzungen. Die Anwendung dieser Ratschläge wird dein Mindset in dieser Situation verbessern.

  • Sprich mit Menschen die dir guttun. Auch, wenn du Zuhause bist und nicht raus darfst. Nutze dein Telefon. Wenn du darauf achtest wirst du merken, wie gut das tut.
  • Achte auf deinen Körper. Decke wie in Teil 1 und 2 dieser Reihe Ernährung und Bewegung ab. Das hat nicht zuletzt auch riesigen Einfluss auf dein mentales Wohlbefinden.
  • Schau nicht so viele Nachrichten. Denn Nachrichten haben alle eines gemeinsam: sie ziehen dich runter. Unsere Nachrichten basieren auf negativen Ereignissen., die deine Coronavirus Angst schüren können. Je mehr Nachrichten du konsumierst, desto mehr Negativität umspült dein Hirn. Such dir lieber eine Hand voll vertrauenswürdiger Informationsquellen und nutze sie mit Eigeninitiative. Denn es ist auch wichtig, auf dem aktuellen, faktischen Stand zu sein. Entscheide dich aktiv gegen die Umspülung mit Negativität und frage dich: Was habe ich nun wirklich von dieser Info?
  • Die WHO rät dir, Fähigkeiten zu nutzen die du schon in vorherigen Krisen eingesetzt hast, um die Situation zu meistern. Glaube an dich selbst. Wie viele komische und schwierige Situationen hast du in deinem Leben bislang überstanden? Stelle dir so manche Situation vor und wie unüberwindbar und schwer sie sich am Anfang angefühlt hat. Und was ist passiert? Du hast sie gemeistert, sonst wärst du heute nicht genau hier wo du jetzt bist. Glaube daran, dass du jedes plötzliche Problem, jedes unvorhersehbare Hindernis lösen kannst. Aus dir selbst heraus, aus deiner Erfahrung, deinen Talenten, deinen Gedanken. Du bist absolut fähig dazu und hast es schon hundert Mal gemacht.
  • Tun dir bestimmte Routinen gut die du in schweren Zeiten genutzt hast? Hast du ein Ritual das du nutzt, um dich runterzubringen (Spazieren, Sport, Sauna, Kaffee und Kuchen etc.). Besinne dich auf deine Stärken und nutze deine Erfahrung.

Diese Tipps der WHO sind wirklich hilfreich und können nützliche Strategien sein, um in Zeiten einer Krise obenauf zu bleiben.

Damit hast du viel Material für einen nützlichen Impuls.

Doch ein Punkt ist mir besonders wichtig. Ob gerade jetzt oder in Zukunft. Diese Strategie umfasst dein Hirn, dein Wohlbefinden, dein Leben von A bis Z.

Positiv Denken als Allheilmittel

Unser Gehirn funktioniert in dieser Hinsicht recht simpel.

Der logische, jüngere und bewusste Teil des Hirns kann Fiktion von Wirklichkeit trennen. Wenn du dir Sorgen machst und etwas Negatives ausmalst, denn nichts anderes ist Sorgen machen, dann kann dieser Teil des Hirns, zwischen dem was schon real ist und dem, was vielleicht noch kommt, unterscheiden.

Es gibt aber noch den unbewussten, älteren Teil des Hirns. Dieser versteht nur Bilder, jedoch keine zeitlichen Zusammenhänge. In diesem Bereich des Hirns gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft. Es gibt nur starke Bilder und die Gegenwart. Wenn du dir Sorgen machst, dann wandern die Bilder auch in diesen Teil des Hirns.

Was dann passiert, ist ungünstig.

Denn obwohl das, was dir Sorgen bereitet noch nicht passiert ist, nimmt dein Hirn es für bare Münze. Dein Hirn ist für die Steuerung deines kompletten Körpers verantwortlich. So steuert es dementsprechend. Mit Werkzeugen für eine stressige und furchterregende Situation, wie du sie dir in deinen Sorgen ausmalst. Obwohl das Risiko für das Szenario meist gegen null strebt und einen Blitzeinschlag im Vergleich super wahrscheinlich aussehen lässt. In Folge nehmen Stresshormone deinen Körper in Besitz und ruinieren dein Wohlbefinden und deine Gesundheit. Das feuert deinen „Rabbit-Hole“ Zyklus enorm an.

Doch das ist unnötig. Die Lösung ist offensichtlich.

Gib deinem Hirn aktiv Bilder, die du vorteilhaft findest

Bilder zu einer Welt, wie sie dir gefällt. Und schon beginnt die Angst vor Coronavirus zu schrumpfen.

Male dir aus, wie gut alles verlaufen wird.

Sage dir selbst, dass du das schaffst und male dir aus, wie genau das sein könnte.

Denke an alte Ereignisse wo alles gut verlief, obwohl du dich vorher gesorgt hast.

Wenn du dich mit diesen Bildern bereicherst, dann ändert sich nicht nur dein Gedanke. Die Corona Angst verblasst.

Dann ändert sich auch die Funktion deines Gehirns, deine komplette Physiologie.

Diese Mini-Transformation innerhalb eines kurzen Moments lässt mir schon einen riesigen Stein vom Herzen fallen. Wenn du diese Technik über längere Zeit anwendest wird, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten für dein Wohlbefinden und dein Glück.

So bist du praktisch positiv:

  • Denkweisen gehen Bahnen wie Trampelpfade. Je öfter du eine bestimmte Richtung denkst, zum Beispiel negativ, desto einfacher wird es so zu denken. Und desto schwerer, diesen Trampelpfad zu verlassen. Manche sagen deshalb auch, den Gedankenmuskel trainieren, weil der Trainingseffekt vergleichbar mit Sport scheint.
  • Deshalb fühlt es sich anfangs vielleicht sogar mühselig an. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, sehr sogar. Aber wie immer, wenn man etwas anfängt, ist der Fortschritt zu Beginn immens. Wenn du die ersten Hürden nimmst, wirst du schnell spüren, wie gut es tut.
  • Falls du nicht weißt, wo genau ansetzen, dann horche einmal in dich hinein, genau jetzt. Was sorgt dich, was bereitet dir gerade Angst? Ist es tatsächlich die Coronavirus Angst, oder etwas anderes? Das, was dir zuerst in den Kopf kommt, ist gut für dieses Beispiel. Jetzt nimmst du diese Sorge und drehst sie radikal um. Wenn deine Sorge ist, dass du zu spät loskommst und es dann keine Äpfel mehr im Angebot gibt, dann sage dir das Gegenteil (es wird noch Äpfel geben!). Falls deine Sorge ist, dass dein Liebling sicher nach Hause kommt (er kommt immer sicher heim, so auch dieses Mal!). Oder wenn deine Sorge eine Corona-Erkrankung ist (ich bin fit, achte auf mich, tue alles, was ich kann, wieso sollte ich krank werden? Ich bleibe gesund und fühle mich gut!). In dieser Art, setze deiner Kreativität keine Grenzen. Einfach die Sorge umdrehen.
  • Freunde dich mit dem neuen, positiven Gedanken an. Einmal umwandeln und herausholen reicht meist nicht. Jedes Mal, wenn deine Sorge empor kommt, macht es Sinn, die positive Version entgegenzusetzen. Wie gesagt, die Trampelpfade sind tief. Bleibe dran und hol dir den unbeschreiblichen Vorteil des positiven Denkens.

Wie oft saß ich dran und dachte mir, es macht keinen Unterschied.

Für das sachliche Ergebnis.

Für das Ergebnis macht es NULL Unterschied, ob ich mich sorge oder entspanne.

Für mein eigenes Befinden und für mein Leben ist es die Welt.


Hast du Angst vor Corona? Was sind deine mentalen Hilfen oder Routinen in einer Krise?

Bist du ein positiver Denker?

Nutze die Kommentare weiter unten.

Hier erfährst du, wie du mit Ernährung Corona vorbeugen kannst und hier gibt es Tipps wie mit Bewegung dein Immunsystem stärken kannst


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