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Über Sebastian Steinemann


Als Forscher mit Doktor in Pflanzenzüchtung, Genetik und Molekularbiologie konnte ich für renommierte Forschungseinrichtungen arbeiten. Meine Arbeit bestand nicht selten daraus, neue Abläufe und Methoden zu entwickeln, um effizient zu einem Ergebnis zu kommen. Zum Beispiel bei Laborverfahren, Pflanzenmessungen oder Berechnungs-Algorithmen. Mein Wunsch und meine Sehnsucht waren immer, auch über diesen Beruf hinaus etwas Dauerhaftes von Nutzen zu kreieren, das Menschen wirklich hilft und weiterbringt. Die Ernährung hat mich schon 

immer fasziniert, durch die wissenschaftliche Arbeitsweise konnte ich mein Wissen in dem Bereich stetig erweitern. Über die Ernährungsweisen gibt es jede Ansicht und Information, die man sich vorstellen kann. Diese Fülle an Informationen, gepaart mit großer Hilflosigkeit und Abhängigkeit bei vielen Menschen, waren meine große Motivation etwas in diese Richtung zu bewegen. Ich wollte Orientierung geben, mit wissenschaftlich fundiertem Wissen und alltagstauglichen Anwendungen.

Das Problem mit der eigenen Individualität


Mit diesem wissenschaftlichen Background hatte ich beste Voraussetzungen- und bin dennoch bei der praktischen Methodik für meine eigene Ernährung gescheitert. Pflanzenbasierte Ernährung war mir ja nicht fremd. Seit jeher hatte ich mein Wissen über Ernährung gepflegt und ich wusste, wie man an neue Informationen kommt und diese letztlich auch auf Qualität prüft. Ich hatte das Wissen für eine gesunde, pflanzliche Ernährung. Im Alltag jedoch konnte ich das nur schwer umsetzen. Was mich am meisten belastet hat, war das Gefühl vom ständigen unterwegs sein und nicht Zuhause ankommen. Wie nach einer langen, ungewollten Reise, auf welcher man sich die eigenen vier Wände sehnsüchtig herbeiwünscht.

Was ich wollte, war eine nachhaltige, pflanzliche Ernährung die gesund ist und im Alltag funktioniert. Den gesunden Part habe ich hinbekommen, alltagstauglich und damit nachhaltig war es so gut wie nie. Ich wollte ein Vorbild sein, für gesunde und praktische, pflanzliche Ernährung. Das konnte ich mit den vorhandenen Programmen und Anleitungen für pflanzliche Ernährung aber nicht. Ich fühlte mich nicht befriedigt, gar nicht wohl in meiner Haut und es fiel mir schwer, meine Motivation aufrecht zu erhalten.

Das Problem war, dass ich mehr auf äußere Regeln und Systeme gehört habe, als auf mich selbst. Ich habe Tage verbracht, mir Wissen über ein neues Ernährungssystem oder bestimmte Richtlinien anzueignen. Ich hatte das Gefühl, jetzt wird es klappen und war hochmotiviert. Nach ein paar Tagen stellte sich aber immer heraus, dass ich mich damit nicht wohlfühle und es nicht für mich selbst funktioniert. Ich habe alles gemacht: ausgefallene Lebensmittel eingekauft, Lebensmittel abgewogen, Makronährstoffe und Kalorien berechnet und aufgeteilt, bestimmte Lebensmittel weggelassen wie befohlen. Trotzdem fühlte es sich an wie starre Gleise auf denen ich fahren musste, obwohl ich gerne auch mal links und rechts gefahren wäre.

Ich fühlte ich mich oft hin- und hergerissen, nie angekommen, immer zwischen den Mahlsteinen der Empfehlungen. Es ging auf und ab mit dem Gewicht und dem Wohlbefinden. Heißhunger und Lust auf Dinge, die nach den Regeln der Programme eigentlich verboten waren, haben mich stets begleitet und wurden meist im Verlauf der Ernährung noch stärker. Oft war es die starke Lust auf Süßes und stark Verarbeitetes. Meist habe ich das Programm so verwässert und bin wieder zu alten Gewohnheiten zurückgekehrt. Mit schlechtem gewissen und angekratzter Motivation.

Denkwürdig war die Phase, als mich meine Oma zu Ostern easy im Spaziergang in die Tasche steckte. Und nicht nur das, ich war danach völlig außer Atem und am zittern, während meine Oma am liebsten nochmal die gleiche Runde spaziert wäre. Meine Oma war schon immer gut zu Fuß, aber so konnte es nicht weitergehen.

Deine innersten Bedürfnisse als Lösung des Problems


Über die Zeit habe ich mich viel mit Achtsamkeit beschäftigt, auch mir gegenüber. Ich besuchte ein buddhistisches Kloster und meditierte, um mehr zu lernen. Das war der Impuls, um mich selbst nicht mehr von der Gleichung auszuschließen. Ich begriff, dass es eine Frage des Systems von außen versus des Systems von innen war. Starre regeln von außen die irgendwie mit den eigenen Prägungen, Vorlieben, Geschmäckern und  Gelüsten aus dem persönlichen Inneren zusammenpassen müssen. Nur was wirklich zum eigenen passt oder gemacht werden kann, funktioniert auch reibungslos und nachhaltig. Mein Plan war also, eine Methode zu entwickeln, die beide Dinge vereint: eine gesunde, pflanzliche Ernährung und die Individualität, die jedem Menschen innewohnt.

Doch einfach war das nicht. Auf halbem Weg musste ich feststellen, dass diese beiden Dinge, eine feste Methode mit Regeln einerseits und die freie Intuition andererseits, einen Widerspruch darstellen. Rahmen und Freiheit. Zuviel Rahmen, wo ist dann die intuitive Freiheit? Zuviel Freiheit, wo ist dann die Führung?  Ich wusste zwar, auf was es ankommt, aber nicht wie ich das alles unter einen Hut bekomme und den Menschen nicht wieder die gleichen Probleme beschere wie zuvor. Klar war von vornherein, dass solch eine Methode auf jeden Fall mehr Eigeninitiative erfordert, als ein Programm das jeden einzelnen Schritt vorgibt. Wie soll es sonst exakt den eigenen Bedürfnissen angepasst sein?

Auch durch das Einbringen meiner eigenen Erfahrungen und Rückschläge über die Jahre habe ich einen Weg gefunden, beide Komponenten zu verbinden. Einen festen Rahmen der Orientierung gibt und die eigene Intuition, die Freiheit, Selbstbestimmung und Befriedigung erlaubt. Der Start der Methode sieht vielleicht oft ähnlich aus, wie bei anderen Programmen. Also viele Anleitungen und Rezepte, um die Methode und die Vorgehensweise zu verstehen. Das mittelfristige Ziel ist aber fundamental anders: es geht darum, immer weniger Rezepte und Ideen von außen zu brauchen, und eigenverantwortlich in der veganen Ernährung zu werden. Es geht also weniger darum, etwas stumpf nachzubauen, sondern darum, eine intuitive, eigene Vorgehensweise zu verinnerlichen. Dass man nicht der Getriebene im System ist, sondern das System von außen formen  und lenken kann.

Ich selbst fühle mich dadurch ernährungsmündig. Auch wenn sich dieser Begriff vielleicht etwas sperrig anhört, er trifft das Ergebnis der Methode doch sehr passend- das innere und äußere Vermögen zur Selbstbestimmung in der Ernährung.

Neues lernen für nachhaltige Wohlfühlernährung


Mich hat einmal ein potentieller Kunde gefragt: Wenn vegan werden schon schwer ist, warum dann auch noch intuitiv? Ich habe den Einwand sofort verstanden. Die Umstellung der Ernährung, die über Jahrzehnte angewöhnt und eingeschliffen wird, ist für sich gesehen eine Herausforderung. Jetzt noch die Intuition dazu zu nehmen scheint oberflächlich betrachtet noch mehr auf einmal zu sein.

Und in gewisser Weise stimmt das ja auch. Die Methode integriert eigene Vorlieben, Bedürfnisse und Lust. Und enthält darum mehr als steife Regeln und Anleitungen. Das heißt der Anfangshügel den es zu erklimmen gilt, kann tatsächlich als steiler empfunden werden. Mittel- und langfristig gesehen führt die Methode allerdings zu mehr Leichtigkeit und Einfachheit. Sie bedeutet keine Abhängigkeit von äußeren Inspirationen wie Rezepten oder Anleitungen. Durch die Benennung und Auswahl der eigenen Vorlieben und Gelüste spürt man mehr Befriedigung und weniger Verzicht. Das sind optimale Voraussetzungen für nachhaltige und langfristige Veränderungen. 

Letztlich kann die Lernkurve mit der Mindfulplate-Methode anfangs steiler sein. Aber genau das wünscht sich jemand, der seine Ernährung nachhaltig nach den eigenen Wünschen leben möchte.

Wenn du dich in meiner Geschichte wiederfindest und du deine Ernährung ebenso pflanzlich intuitiv und befriedigend ausleben möchtest, dann melde dich zum kostenlosen Mini-Coaching an. In unserem unverbindlichen Gespräch zeigst du mir, wo du gerade stehst und wir finden gemeinsam die nächsten Schritte für eine sofortige Verbesserung.

Intuitiv und vegan mit Coaching
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